... auf über dreißig Reisen unzählige Erlebnisse beschert, die erzählt werden wollen. Ich glaube, dass ich gerade den Menschen, die sich ebenfalls in dieses wundervolle Land verliebt haben (oder aber gedenken, dies mit sich geschehen zu lassen), Geschichten „zum Mitnehmen“ bieten kann.

 

 

2002 begann ich, mit meiner Gitarre -und später auch mit meiner Stimme-  Geschichten in melodischer Form zu erzählen. Die Lieder und Balladen der grünen Insel haben es mir sehr angetan. Man könnte es natürlich singen nennen, aber ich hatte immer den Anspruch, mit dem Lied eine Geschichte zu erzählen. Niemals hat mein liebes Publikum in den „rambling years“  erlebt, dass ich einen Text vom Blatt abgelesen hätte. Oft halte ich beim Singen die Augen geschlossen, um die Geschichte, die ja ein jedes Lied erzählt, vor Augen zu haben. So sind meine Lieder nie Vortrag, sondern Erzählung. Und nur so kann ich die Texte in meinen Speicher bekommen.

 

 

Erweitert habe ich mein Programm 2006 mit Storytelling. Als mein Baby  „An irish night“ auf den kleinen Bühnen das Laufen erlernte, habe ich Pubstorys aus Irland meinem deutschen Publikum übersetzt (und vielleicht auch ein wenig ausgeschmückt) und frei vorgetragen und einmal mehr erfahren, dass ich Erzähler bin – und sein möchte.